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Die Stabsstelle Inklusion investierte 2025 1,4 Millionen Euro für mehr Teilhabe

Foto: Pixabay

Die Stadt Frankfurt baut die Barrierefreiheit auf vielen Ebenen weiter aus, um Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. So hat die Stabsstelle Inklusion im Jahr 2025 insgesamt 1,4 Millionen Euro investiert. Das Geld wird über ein Förderprogramm ausgezahlt. Damit werden Gebäude barrierefrei umgebaut und öffentliche Websites bekommen Texte in Leichter oder Einfacher Sprache sowie Gebärdenvideos. Beispielsweise wurde in acht U-Bahnhöfen taktile Leitelemente und Handlaufschilder für blinde Menschen ergänzt, die VGF-Website wurde überarbeitet und es gibt erklärende Gebärdenvideos. Der Zugang zum Waldstadion wurde für mobilitätseingeschränkte Menschen verbessert, im Jugend- und Sozialamt sowie im Gesundheitsamt wurden Leitsysteme und Stufenmarkierungen für blinde und sehbehinderte Menschen eingerichtet, das WC Botanischen Garten ist nun barrierefreies und auch die Wege im im Huthpark und auf dem Hauptfriedhof wurden entsprechend umgestaltet.
Seit kurzem wird auch barrierefreie Kommunikation bei öffentlichen Veranstaltungen gefördert. Ämter und Kultureinrichtungen können damit etwa Gebärdendolmetschende für gehörlose Menschen, Audiodeskription für blinde Menschen und Leichte Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten finanzieren.
Das Förderprogramm soll auch in diesem Jahr fortgeführt werden. Dafür wurden im Haushaltsentwurf für 2026 ist knapp eine Million Euro dafür vorgesehen. Schon bald werden 300.000 Euro in bereits geplante, weitere Barrierefreiheitsmaßnahmen investiert. Außerdem werden im Laufe des Jahres 2026 weitere Maßnahmen für Barrierefreiheit geplant und gefördert.
Weitere Infos: www.frankfurt-inklusiv.de