Januar Februar März
1 | 2026
Verschwendung hat viele Facetten. Oft beginnt sie im Alltag – wenn etwa Ressourcen unreflektiert genutzt werden, Lebensmittel im Müll landen oder es zu Überproduktion bestimmter Güter kommt. Gleichzeitig bietet sie Möglichkeiten zur Veränderung – durch bewussten Konsum, bessere Planung, Kreislaufwirtschaft und innovative Technologien, die Ressourcen schonen und Werte schaffen.
Neben ganz praktischen Fragestellungen, wie man Verschwendung vermeidet, geht es in dieser Ausgabe von Stadt Frankfurt im Blick aber auch um das Kostbare, was die Verschwendung bietet – etwa, wenn es um Werte, Wissen oder Erinnerungen geht. Gerade im Ruhestand wird oft sichtbar, wie wertvoll Zeit und Erfahrungen sind – und wie schnell wir sie verschwenden, wenn wir sie ungenutzt verstreichen lassen.
Wir wünschen wir Ihnen eine anregende Lektüre! – Ihre Redaktion
Außerdem im Heft:
Aktuelles
Sprechstunden der Senior:innenbeirät:innen
Ortsbeirat 3 (Nordend)
Wer: Pieter Zandee
Wo: Bürgertreff am Merianplatz, 60316 Frankfurt
Wann: dienstags von 14-16 Uhr
Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen, Flughafen)
Wer: Margit Grohmann
Wo: Begegnungszentrum Mittlerer Hasenpfad 40, 60598 Frankfurt
Wann: jeden letzten Freitag im Monat von 13.30-14.30 Uhr
Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt)
Wer: Angelika März und Karlheinz Beck
Wo: Sozialrathaus Nord, Emil-von-Behring-Straße 14, 60439 Frankfurt (1. OG)
Wann: jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 10-11 Uhr
Aus der aktuellen Ausgabe
Teller oder Tonne?
Beinahe elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen derzeit pro Jahr in Deutschland auf dem Müll. Diese Menge an Abfällen betrifft die gesamte Versorgungskette auf dem Weg vom Agrarbetrieb bis zum Teller. Was kann daher jede:r Einzelne dafür tun, damit weniger weggeworfen wird? (Foto: Unsplash/ Ignat Kushnarev)
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Die Upcycling-Künstlerin Beatrice Anlauff
Ausrangierte oder abgenutzte Gebrauchsgegenstände landen hierzulande gerne auf dem Müll. Doch damit werden oft Ressourcen unnötig verschwendet: Die Künstlerin Beatrice Anlauff funktioniert Altes in Neues um und gibt Objekten dadurch ein neues Leben. (Foto: FocusOnWagner)
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Im Pausenraum der Möglichkeiten
Durchschnittlich 374 Tage ihres Lebens verbringen die Bewohnenden Frankfurts mit Warten. An Ampeln, an Bushaltestellen, in Praxen, auf die große Liebe und Enkelkinder. Dieser Leerlauf ist nicht bloße Zeitverschwendung, sondern erfüllt auch eine wichtige Aufgabe. (Foto: Unsplash/ Matthew Henry)
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Neues
Plätze frei: DRK Projekt „Kleider machen Leute“ für Menschen mit Migrationshintergrund
Angebot kombiniert Sprachkurs mit Vorbereitung auf Ausbildung im Einzelhandel, Start: 16. Februar; Anmeldung erforderlich!
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Auftaktveranstaltung des Frankfurter Gesundheitsamts am 11. Februar von 16-17.30 Uhr
mehr lesen…Organisieren Sie die Interkulturelle Woche 2026
10.000 Euro Förderung für Verein oder Initiative
mehr lesen…Gerätetausch
Die Stadt Frankfurt am Main schenkt Menschen mit Frankfurt-Pass und geringem Einkommen ab 1. Februar 2026 ein energieeffizientes Haushaltsgerät

Dank des Frankfurter Energiehilfefonds können einkommensschwache Bürger:innen Stromfresser gegen Neugeräte tauschen. „Da kann das Backen ja wieder richtig Spaß machen und es geht vor allem sorgenfreier als früher“. Diese und ähnliche Aussagen hören viele Mitarbeitende in den Frankfurter Sozialrathäusern aktuell von Bürger:innen. Grund der Freude ist ein am 1. Februar gestartetes Programm zur Entlastung einkommensschwacher Haushalte, das auf Initiative von Oberbürgermeister Mike Josef und Elke Voitl beschlossen worden war. Durch den Energiehilfefonds werden seitdem stromfressende Geräte kostenlos in neue energieeffiziente getauscht. Voraussetzung: Sie müssen älter als zehn Jahre sein oder entsprechen nicht der Energieklasse D. Konkret geht es um Kühlschränke, Kühl-/Gefrierkombinationen, Waschmaschinen, Herde oder Geschirrspüler (für Familien oder Alleinerziehende mit mindestens drei Kindern).
Einen Antrag dafür können alle Personen stellen, die einen gültigen Frankfurt-Pass besitzen oder einen Bewilligungsbescheid über Asylbewerberleistungen, Bürgergeld, Kinderzuschlag, Sozialhilfe oder Wohngeld besitzen.
Haushalte mit geringem Einkommen aber ohne Frankfurt-Pass können ebenfalls teilnehmen. Interessierte bewerben sich unter: info@frankfurt-pass-spart-strom.de, in allen Sozialrathäusern oder per Post an die gemeinnützige Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling GmbH (GWR). Fragen dazu beantwortet die GWR unter: 069/ 94 21 63 280. Sie bringt nicht nur die neuen Geräte in die Haushalte, sondern nimmt die alten auch gleich mit.
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