Kostenfreies Jazzkonzert im Institut für Stadtgeschichte am 18. Mai

Am Montag, 18. Mai, um 18 Uhr widmet sich ein Jazzabend im Institut für Stadtgeschichte dem Werk von John Coltrane. Coltrane begeisterte bereits in den 1960er-Jahren das Frankfurter Publikum in der damaligen Kongresshalle und prägte mit seiner herausragenden Musik und seinem „Sound der Freiheit“ die Jazzgeschichte nachhaltig. Zum 100. Geburtstag dieses Ausnahmekünstlers bringen junge Frankfurter Jazztalente gemeinsam mit Tony Lakatos und Peter Klohmann Coltranes musikalisches Erbe auf die Bühne. Der Journalist und Musiker Jürgen Schwab gewährt ergänzend spannende Einblicke in die Frankfurter Jazzszene der 1960er-Jahre.
Dieses Konzert ist Teil einer Konzertreihe in Kooperation zwischen dem Verein „Jazz und improvisierte Musik in die Schule!“ (JIMS) und dem US-Generalkonsulat Frankfurt. Die Reihe würdigt die kreativen und innovativen Errungenschaften der vergangenen 250 Jahre seit der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Jazz steht dabei exemplarisch für die kulturelle Dynamik und künstlerische Freiheit, die die Vereinigten Staaten geprägt und weltweit inspiriert haben.
Mitveranstalter des Abends ist das Institut für Stadtgeschichte, das aktuell die Sonderausstellung „Frankfurt went West“ zeigt, in deren Begleitprogramm sich das Konzert einordnet. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker aus den Jahren 1945 bis 1965. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, das Wirtschaftswunder, die Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie Aspekte der deutsch-amerikanischen Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelt sich die Faszination für den „American Way of Life“ wider.