Die Filmreihe wird am12. März fortgesetzt und lädt ältere Filmliebende zum Kinoerlebnis im Deutschen Filmmuseum ein

„Treffpunkt Kino 65plus““ heißt eine im Herbst begonnene, sehr erfolgreiche neue Veranstaltungsreihe im Kino des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF), die ein älteres Publikum – jeweils an einem Donnerstag im Monat – dazu einlädt, ausgewählte Filmklassiker gemeinsam im Kino zu sehen. Los geht es immer um 15 Uhr mit einem Glas Sekt oder Saft im Kinofoyer, dann wird nach einer kurzen Einführung der aktuelle Film gezeigt. Im Anschluss sind die Besucher:innen eingeladen, über das gemeinsame Kinoerlebnis ins Gespräch zu kommen. Auch jüngere Kinofans sind selbstverständlich willkommen.
Am 12. März ist „Einmal ist keinmal“ von Konrad Wolf aus dem Jahr 1955 zu sehen (siehe Foto), begleitend zu seiner Werkschau.
Den Düsseldorfer Komponisten Peter Weselin verschlägt es ins sächsische Klingenthal. Eigentlich will er nur einen ruhigen Sommer bei seinem Onkel verbringen und neue Kraft für seine ernste Musik sammeln, doch die rothaarige Anna funkt immer wieder dazwischen und über die Liebe findet er zunehmend Gefallen an Tanzmusik und Sozialismus. Der Debütfilm von Konrad Wolf ist eine fröhliche musikalische Komödie mit gut aufgelegter Besetzung in idyllischer Landschaft, die in prächtiger Agfacolor-Farbfotografie erstrahlt. Damit ist es auch das sehr seltene Beispiel eines Heimatfilms aus der DDR. Der Titel „Einmal ist keinmal“ bezieht sich dabei auf das Küssen.
Am 16. April läuft die Wirtschaftswunder-Satire „Der Traum von LIeschen MÜller“ (BRD 1961) von Helmut Käutner.
Darin träumt die kleine Bankangestellte Lieschen Müller davon, ein Teil der „oberen Zehntausend“ zu sein. In diesem Traum ist sie die Besitzerin der Bank. Der Mann ihrer Träume ist Jan, ein charmanter junger Mann, den Lieschen aus ihrem Mittagslokal kennt. Dann gibt es da noch Dr. Schmidt, in der Realität ein Kunde der Bank. Er erzählt – in Lieschens Traum – aller Welt, Lieschen habe eine Erbschaft gemacht – mit der Folge, dass man ihr unbegrenzte Kredite gewährt.
Die Filme im Mai und Juni stehen noch nicht fest.
Die nächsten Termine sind (jeweils donnerstags um 15 Uhr im Kinosaal des DFF (Schaumainkai 41) sind:
7. Mai
11. Juni
Die Filme im Mai und Juni stehen noch nicht fest und werden kurz zuvor bekannt gegeben.
Weitere Infos: www.dff.film