Abs sofort sind Freiwillige der Frankfurter Stadtpolizei mit Bodycams unterwegs

Die Stadtpolizei Frankfurt hat am gestrigen Mittwoch, 1. Juli, mit der Erprobung von Bodycams begonnen. Im Rahmen einer freiwilligen Testphase nutzen ausgewählte Einsatzkräfte die an der Uniform befestigten Kameras, die per Knopfdruck Ton- und Bildaufnahmen ermöglichen. Ziel ist es, Transparenz und Sicherheit im öffentlichen Raum zu stärken. „Die sichtbare Präsenz der Bodycams kann zu einem respektvolleren Miteinander beitragen und helfen, Konflikte frühzeitig zu entschärfen“, betont Sicherheitsdezernentin Annette Rinn.
Die Kameras kommen bei alltäglichen Einsätzen sowie bei Schwerpunktkontrollen zum Einsatz. Sie dienen nicht nur der Dokumentation kritischer Situationen, sondern auch dem Schutz der Einsatzkräfte vor Übergriffen und unbegründeten Vorwürfen. Gleichzeitig können die Aufnahmen zur Beweissicherung in rechtlichen Verfahren beitragen. Voraussetzung für den Einsatz ist eine vorherige Ankündigung, zudem wurden alle Beteiligten umfassend geschult. Die Speicherung der Daten erfolgt nach geltenden Datenschutzvorgaben und ausschließlich für erforderliche Verfahren.
Die Ergebnisse der Testphase werden im Anschluss ausgewertet und sollen Grundlage für mögliche Anpassungen sowie eine dauerhafte Einführung sein.
Die Datenschutzbestimmungen sind unter Datenschutz Bodycams | Stadt Frankfurt am Main einsehbar.