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Die Stadt Frankfurt weitet ihr Toilettenangebot aus

Foto: unsplash/ Claire Mueller

Ein verlässliches Angebot an Toiletten kann entscheidend sein, um sich in der Stadt sicher und unbeschwert zu bewegen. Deshalb baut die Stadt Frankfurt ihr Netz an öffentlichen stillen Örtchen weiter aus und setzt das von den Stadtverordneten beschlossene Konzept „Öffentliche Toiletten für das Stadtgebiet der Stadt Frankfurt am Main“ zügig um.
In Parks und Grünanlagen stehen bereits acht neue, umweltschonende Komposttoiletten zur Verfügung – unter anderem im Günthersburgpark, Sinaipark, am Schaumainkai und an der Wörthspitze. Die Anlagen werden gut genutzt. Damit sie jederzeit sauber und funktionstüchtig bleiben, wurden Reinigung und Instandhaltung verstärkt. Neben dem bisherigen Dienstleister ist nun auch ein Frankfurter Unternehmen im Einsatz. Insgesamt sind seit dem Beschluss 13 neue Anlagen entstanden, zwei weitere wurden umfassend saniert. „Das verbessert die Aufenthaltsqualität in unserer Stadt deutlich“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Auch bestehende Standorte werden modernisiert: Die Anlage am Main-Nizza ist nach Sanierung wieder geöffnet. Im Bahnhofsviertel tragen künstlerisch gestaltete Toiletten zu einem rücksichtsvolleren Umgang bei.
Besonders hilfreich im Alltag ist das Angebot „Nette Toilette“: Rund 35 Cafés, Restaurants und Kioske stellen ihre sanitären Einrichtungen zur Verfügung. Für viele Wege durch die Stadt bedeutet das kürzere Distanzen und mehr Planungssicherheit. Weitere Betriebe können sich per E-Mail an nettetoilette.amt25@stadt-frankfurt.de beteiligen.