Ab Juli 2025 gibt es mehr Geld – aber nicht für alle gleichzeitig!

Rund 21 Millionen Menschen beziehen eine Rente von der Deutschen Rentenversicherung. Mit der beschlossenen Rentenanpassung erhalten sie zum 1. Juli eine um 3,74 Prozent höhere Rente in Ost- wie Westdeutschland. Seit 2023 erfolgt die Anpassung für die gesamte Bundesrepublik einheitlich – und nicht mehr unterschiedlich nach Ost und West.
Damit steigt der aktuelle Rentenwert von 39,32 Euro auf 40,79 Euro. Wer 45 Beitragsjahre lang genau durchschnittlich verdient hat, bekommt damit exakt 66,15 Euro mehr pro Monat, teilt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) mit.
Die Anpassung soll ihnen die Teilhabe an der Lohnentwicklung der Beschäftigten sichern.
Jedoch geht das Geld auf dem Konto nicht bei allen Rentner:innen zur gleichen Zeit ein. Der Zeitpunkt der Überweisung richtet sich nach dem Beginn des Rentenbezugs. Hat dieser im April 2004 oder später begonnen, wird die Rente nachschüssig am Monatsende gezahlt. Der höhere Rentenbetrag wird somit erstmals Ende Juli auf dem Konto der Beziehenden sein.
Wer bis März 2004 in Rente gegangen ist, erhält die Zahlung im Voraus. So würde die Rente für Juli bereits Ende Juni auf dem Konto sein. Die Überweisung erfolgt automatisch.
Über die Erhöhung ihrer Rente und den Zeitpunkt der Auszahlung wurden die Rentner:innen mit der „Rentenanpassungsmitteilung“ informiert. Der Versand startete bereits Mitte Juni und dauert voraussichtlich bis Ende Juli 2025. Für den Versand der Rentenanpassungsmitteilungen und die Auszahlung der Renten ist der Renten Service der Deutschen Post AG zuständig.
Weitere Informationen: www.deutsche-rentenversicherung.de