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Das St. Katharinen- und Weißfrauenstift hat ein neues Gräberfeld für Stiftsfrauen eingeweiht

Foto: St. Katharinen- und Weißfrauenstift

Mit dem Gräberfeld setzt das St. Katharinen- und Weißfrauenstift ein sichtbares Zeichen für Fürsorge, Erinnerungskultur und Verbundenheit. Die neue Urnen-Gemeinschaftsgrabstätte bietet künftig eine würdevolle Ruhestätte für verstorbene Stiftsfrauen und führt den historischen Auftrag der Stiftung in zeitgemäßer Form fort. Das St. Katharinen- und Weißfrauenstift blickt auf eine fast 800-jährige Geschichte zurück und gehört zu den ältesten öffentlich milden Stiftungen der Stadt Frankfurt.

Die künstlerische Konzeption, Planung und Realisierung der Gemeinschaftsgrabstätte lag bei der Frankfurter Künstlerin Sandra Mann. Es ist ein begehbarer Stelen-Garten entstanden, der Landschaftsarchitektur, Skulptur und Stadtreferenz miteinander verbindet. Die Bodengestaltung greift den Stadtgrundriss Frankfurts auf: Wege aus blau-grauen Steinplatten erinnern an den Verlauf des Mains und führen zu einer zentralen Inschriftentafel mit dem Emblem der Stiftung.
Im Zentrum der Anlage stehen neun Stelen aus regionalem rotem Mainsandstein. Die Stelen tragen die Namen und Lebensdaten der verstorbenen Stiftsfrauen und geben ihnen damit eine sichtbare Präsenz im öffentlichen Erinnerungsraum. Ergänzt wird die Anlage durch eine gegenüberstehende Sitzbank des Holzbildhauers Hendoc.

Über das St. Katharinen- und Weißfrauenstift:
Das St. Katharinen- und Weißfrauenstift ist eine selbstständige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt. Die Stiftung kann auf eine fast 800-jährige Geschichte zurückblicken. Ihr Zweck ist die Unterstützung und Versorgung alleinstehender bedürftiger Frankfurter Seniorinnen christlichen Glaubens, unter anderem durch die Gewährung von Stiftsrenten und die Bereitstellung von Wohnraum.
Weitere Infos: www.stkathweis.de