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Am 9. November um 18.30 Uhr gedenken die Jüdische Gemeinde Frankfurt und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen in der Westend-Synagoge der Opfer der Novemberpogrome 1938; Anmeldung erforderlich!

Unter dem Titel „Gedenken in einer veränderten Gegenwart“ richtet die diesjährige Gedenkstunde den Blick nicht nur auf die historischen Ereignisse, sondern auch auf die Gegenwart: auf den zunehmenden Antisemitismus, die Bedrohung jüdischen Lebens und die gesellschaftliche Verantwortung, die sich aus der Geschichte ergibt.
Im Rahmen der Gedenkstunde sprechen Benjamin Graumann, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, der Hessische Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck sowie Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef. Die diesjährige Gastrede hält der Journalist und Autor Filipp Piatov (stellvertretender Ressortleiter bei BILD).

Die Gedenkstunde erinnert an die nationalsozialistische Gewalt vom November 1938 und richtet zugleich den Blick auf die Gegenwart: auf die Bedrohung jüdischen Lebens, die gesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit Antisemitismus und die Frage, welche Konsequenzen aus der Geschichte für das heutige Zusammenleben zu ziehen sind. Die Gemeinderabbiner Avichai Apel und Julien-Chaim Soussan sowie Kantor Menachem Guenon werden Gebete sprechen. Darüber hinaus werden die Anwesenden gemeinsam das Heiligungs- und Totengebet Kaddisch sprechen.

WICHTIG: Besuchende werden gebeten, ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen einzuplanen! Männer möchten bitte eine Kopfbedeckung tragen.

Ort: Westend-Synagoge (Freiherr-vom-Stein-Straße 30, 60323 Frankfurt)

Zeit: 9. November, 18.30 Uhr