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Neuer Tourenguide zeigt die zehn schönsten Routen durch den Regionalpark RheinMain

Foto: Claus Tews

Entdeckungen vor der eigenen Haustür: Zu diesen lädt der neue Tourenguide ein, den der Regionalpark RheinMain jetzt neu veröffentlicht hat. „In diesem stellen wir die zehn schönsten Touren im Regionalpark vor, die alle, die gezielt etwas in ihrer Umgebung unternehmen und erleben oder die neue Perspektiven entdecken möchten“, sagt Dominik Pietsch vom Projektmanagement beim Regionalpark RheinMain.
Seite den 1990er-Jahren ist ein Hunderte Kilometer langes dichtes Netz aus Wander- und Wegerouten entstanden, das urbane Landschaftsräume erlebbar macht! Das ausgeschilderte Routennetz verbindet heute mehr als 350 Erlebnispunkte. Der Guide zeigt auf, wie sich die kontrastreiche Landschaft des Rhein-Main-Gebiets besonders gut entdecken lässt – ob zu Fuß oder mit dem Rad. Hier trifft urbane Dynamik auf gewachsene Kulturräume, Industriegeschichte auf stille Natur. Autobahnen und Bahnlinien kreuzen alte Wege, und doch entstehen genau hier Orte der Ruhe und des Staunens, wenn auf einmal die Frankfurter Skyline in weiter Ferne über Feldern auftaucht. Es sind diese Zwischenräume, die den Regionalpark besonders machen. Landschaften, die nicht auf den ersten Blick ihre Schönheit zeigen, sondern erst beim Unterwegssein ihre Geschichten entfalten. Eine Düne neben einem Industriepark. Störche am Rand einer vielbefahrenen Straße. Ein Aussichtspunkt, der den Blick über Flüsse, Felder und Stadt freigibt.
Die zehn ausgewählten Touren im neuen Guide führen zu besonderen Orten. Unterwegs begegnen einem Erlebnispunkte mit vielen Facetten: vergessene Orte, eindrucksvolle Aussichtstürme, historische Mühlen und überraschend grüne Landschaftsräume mitten im Ballungsraum. So lädt eine Tour durchs Taunusvorland ein, von Oberursel aus den historischen Spuren in Feld, Wald, und Gärten zu folgen. Derweil spielt das Wasser die Hauptrolle bei der Tour „Wasserwelt in der Wetterau“, die in Bad Vilbel startet. Angaben zum ÖPNV-Anschluss, Schwierigkeitsgrad, Höhenmeter, Dauer, Länge, Höhepunkte an der Strecke sind bei jeder Tour angegeben. Zudem lassen sich die Touren über einen QR-Code herunterladen.
Neu ist außerdem die „Zeitreise“, auf die sich Interessierte entlang der 43 Kilometer langen Regionalpark Limesroute begeben können. Wer möchte, „kann sich mit Hilfe des eigenen Smartphones dank Augmented Reality  historische Sehenswürdigkeiten in die Landschaft stellen und Aufgaben lösen. Vor allem Familien können dabei viel Spaß miteinander haben“, sagt Pietsch. Die Zeitreise umfasst drei Stationen: in Limeshain, in Erlensee und in Großkrotzenburg.

www.regionalpark-rheinmain.de

Sonja Thelen