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cleanffm und MainCleanUp 2026: gemeinsam für ein sauberes Mainufer

Foto: Stabsstelle Sauberes Frankfurt

Frankfurt räumt wieder auf: Am Samstag, 12. September, lädt die Initiative MainCleanUp gemeinsam mit der Stabsstelle Sauberes Frankfurt und ihrer Stadtsauberkeitskampagne #cleanffm sowie der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) zum großen Saubermachen am Mainufer ein. Unter dem Motto „Wir sind Frankfurt und halten sauber, was wir lieben“ können Bürger:innen von 11 bis 13 Uhr rund um das Rudererdorf am Mainwasenweg mithelfen, damit das Mainufer wieder sauber wird. Auch in diesem Jahr stehen erneut To-Go-Verpackungen und Wegwerfartikel im Fokus.
„Wir alle wollen unsere Stadt genießen: sorglos, gemeinsam und draußen. Aber das heißt nicht, dass wir unseren Müll einfach zurücklassen können. Was wir mitbringen, nehmen wir auch wieder mit. Das MainCleanUp ist deshalb mehr als eine gemeinsame Aufräumaktion. Es erinnert uns daran: Der öffentliche Raum gehört uns allen. Und wie wir mit ihm umgehen, liegt auch an uns. Mein Abfall. Meine Verantwortung“, erklärt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen.
Wie wichtig dieses Engagement ist, zeigen die Erfahrungen der FES. Geschäftsführer Benjamin Scheffler betont: „Unsere Mitarbeitenden sorgen jeden Tag dafür, dass Frankfurt sauber bleibt. Gleichzeitig erleben wir, wie viel Aufwand nötig ist, um achtlos weggeworfenen Müll aus dem Stadtbild zu entfernen. Umso mehr freue ich mich über alle, die sich beim MainCleanUp engagieren. Die Aktion zeigt, dass Stadtsauberkeit eine gemeinsame Aufgabe ist und Verantwortung bereits beim eigenen Verhalten beginnt.“
Doch Sammelaktionen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, Abfall möglichst von vornherein zu vermeiden. Müllvermeidung ist die beste Strategie, um Umwelt und Ressourcen zu schonen. Jährlich gelangen in Europa große Mengen Plastikmüll in die Umwelt und über Flüsse auch in die Meere. Auch am Main zeigt sich die Problematik: To-Go-Verpackungen machen inzwischen mehr als 20 Prozent des Abfalls im öffentlichen Raum aus. Plastikabfälle können sich in der Umwelt zu Mikroplastik zersetzen, in Gewässer gelangen und über Nahrungsketten weitergegeben werden. Die möglichen Folgen für Ökosysteme und die menschliche Gesundheit sind Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.
Im vergangenen Jahr beteiligten sich 110 Freiwillige am MainCleanUp und sammelten rund 300 Kilogramm Abfall – darunter mehrere Schrotträder und unzählige Lachgaskartuschen.
Mit der Botschaft „Wir sind Frankfurt“ verbindet die Initiative für mehr Stadtsauberkeit, #cleanffm, individuelle Verantwortung mit gemeinschaftlichem Engagement und macht sichtbar, dass Stadtsauberkeit dort entsteht, wo viele Einzelne Verantwortung für ihr eigenes Handeln und damit für ihre gemeinsame Stadt übernehmen.
Zangen, Handschuhe und Müllsäcke werden vor Ort bereitgestellt.
Informationen zur Anmeldung und weitere Details finden sich unter Cleanffm X MainCleanup – MainCleanUp