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Um weitere Barrieren abzubauen, startet das Jugend- und Sozialamt eine Umfrage zu den Kulturwünschen gehörloser und schwerhöriger Menschen

Kultur verbindet Menschen und schafft Gemeinschaft. Doch gehörlose und schwerhörige Menschen stoßen beim Besuch von Veranstaltungen häufig noch auf Barrieren: Es fehlen beispielsweise Gebärdensprachangebote oder technische Hörhilfen. Das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt und die Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige möchten das ändern und die kulturelle Teilhabe stärken.
Im Mittelpunkt steht eine Umfrage, die bis zum 31. Dezember 2026 läuft. Sie soll zeigen, welche Kulturangebote sich gehörlose und schwerhörige Frankfurter:innen wünschen und welche Voraussetzungen sie benötigen, um daran teilnehmen zu können.
Die Teilnahme ist anonym und dauert ca. 10 Minuten. Außerdem können beim freiwilligen Gewinnspiel 2 x 25 Euro gewonnen werden. Zur Teilnahme einfach den QR-Code (s.o.) scannen, den Fragebogen ausfüllen und gewinnen.
Gleichzeitig sollen damit auch Kultureinrichtungen sensibilisiert werden, ihre Angebote inklusiver zu gestalten. Ziel ist es, beide Seiten besser miteinander ins Gespräch zu bringen. Welche Veranstaltungen möchten gehörlose und schwerhörige Menschen besuchen? Was brauchen sie, um sich willkommen zu fühlen? Und wie können Kultureinrichtungen ihre Angebote entsprechend gestalten?
Das Jugend- und Sozialamt und die Stiftung rufen gehörlose und schwerhörige Menschen in Frankfurt dazu auf, ihre Wünsche und Erfahrungen einzubringen. Denn inklusive Kultur beginnt damit, einander zuzuhören – und unterschiedliche Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Die Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige erarbeitet in Kooperation mit der Inklusionsstabsstelle des Jugend- und Sozialamtes einen Leitfaden, um die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Hörbeeinträchtigung zu verbessern.