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Vom 2. bis 6. März findet die Verkehrssicherheitswoche in Frankfurt statt

Foto: Freepik

Unter dem Motto „20 Handkäs Abstand“ huldigt die städtische Verkehrspolizei Frankfurt am Main nicht nur den geliebten Sauermilchkäse, sondern führt vom heutigen Montag, 2. März, bis Freitag, 6. März, eine stadtweite Verkehrssicherheitswoche durch. Die Aktionswoche knüpft an das bewährte Konzept früherer Präventionskampagnen an, bei denen Information und Kontrolle konsequent miteinander verbunden wurden – wie zuletzt bei der Verkehrssicherheitswoche „Lass Dich Sehen“.
Fahrradstraßen erfüllen in Frankfurt mehrere Funktionen. Sie bieten dem Radverkehr eine komfortable und sichere Führung, stärken die Aufenthaltsqualität für Fußgehende sowie Anwohnende und erhöhen insbesondere in Wohngebieten sowie im Umfeld von Schulen und Kitas die Verkehrssicherheit. Gestalterische Elemente wie sichere Querungsmöglichkeiten, Roteinfärbungen an Knotenpunkten, Multifunktionsstreifen, Diagonalsperren oder Aufpflasterungen an Einmündungen tragen zur Geschwindigkeitsreduzierung und zur besseren Sichtbarkeit bei.
Im Mittelpunkt der Aktionswoche steht der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern beim Überholen von Radfahrer:innen. Der Sicherheitstrennstreifen – häufig als sogenannte „Dooring-Zone“ bezeichnet – dient nicht dem Befahren durch den Radverkehr, sondern schützt vor Unfällen durch plötzlich geöffnete Fahrzeugtüren.

Während der Aktionswoche sind gemischte Teams im Einsatz. Die Mitarbeiter:innen der regulären Verkehrsüberwachung verteilen Informationskarten mit dem Hinweis „Mindestens 20 Handkäs Abstand!“ an parkende Kraftfahrzeuge in ausgewählten Straßen. Sie stehen zudem für Bürger:innenfragen zur Verfügung. Ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge werden verwarnt. Zudem werden Mitarbeitende der Fahrradstaffel den fließenden Radverkehr an wechselnden Standorten kontrollieren. Radfahrende, die den Sicherheitstrennstreifen befahren, werden angehalten und über die Gefahrenlage sowie ihre Rechte informiert. Insbesondere wird erläutert, dass in engen Straßenabschnitten ein regelkonformes Überholen unter Einhaltung des Mindestabstandes häufig nicht möglich und daher Geduld erforderlich ist.
Flankierend zur Präventionsarbeit führt die städtische Verkehrspolizei gezielte Geschwindigkeitsmessungen an relevanten Standorten durch. Ziel ist es, die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sicherzustellen und zusätzliche Gefährdungen zu minimieren.

Die Verkehrssicherheitswoche wird an mehreren Standorten im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Das Mobilitätsdezernat, das Straßenverkehrsamt und die städtische Verkehrspolizei setzen damit ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit, Klarheit und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
 
Weitere Informationen: 20 Handkäs Abstand | Stadt Frankfurt am Main.