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Am 5. September findet das dritte Lampionfest am Bornheimer Hang statt

Foto: Cornelius Pfannkuch

Am Samstag, 5. September, wird die größte Siedlung des Neuen Frankfurt, die Siedlung Bornheimer Hang, zum Schauplatz des dritten Lampionfests. Im vergangenen Jahr waren Lampionfeste auf dem Paulsplatz und in der Hellerhofsiedlung gefeiert worden.
Zwischen Ernst-May-Platz und Rose-Schlösinger-Anlage erwartet die Gäste von 14 bis 23 Uhr ein umfangreiches Programm aus Theater, Musik, Diskussionen, Workshops, Sport, Kulinarik und Beiträgen aus der Nachbar:innenschaft. Bei Einbruch der Dämmerung bringen Lampions den Festplatz zum Leuchten und knüpfen an die historischen Laternenfeste aus der Zeit des Neuen Frankfurt an. Ergänzt wird das Fest durch ein umfangreiches Führungsprogramm am Samstag, 5., und Sonntag, 6. September, das Architektur, Geschichte und Gegenwart des Bornheimer Hangs aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erschließt.
Einen Schwerpunkt des Programms am Bornheimer Hang bilden Theater und Musik: Eigens für die Festreihe wurde von Autor Florian Wacker das Theaterstück „Licht, Luft, Sonne!“ geschrieben und vom Frankfurter Theaterhaus Ensemble inszeniert. Hinzu kommen unter anderem ein Konzert der OhOhOhs, ein Auftritt des Mini-Chors aus der Siedlung und interkulturelles Puppentheater des Vereins Abá. In mehreren Panel-Diskussionen geht es um das Zusammenleben in der Siedlung.
Daneben wird an vielen Orten gekocht, gebaut, getanzt und gespielt. Eine gemeinsame Kochaktion greift die Idee der Frankfurter Küche auf und überträgt sie mit dem Konzept einer Stadtteilküche in die Gegenwart. Ein Seifenkistenrennen erinnert an Kinderspiele aus der Zeit des Neuen Frankfurt, im Mandalabeet gibt es Kaffee und Kuchen aus der Nachbarschaft. Dazu kommen unter anderem Capoeira, Afroletics, Solo-Jazz, Yoga, Kreativ- und Kinderangebote, Ausstellungen sowie zahlreiche Informations- und Mitmachstände.
Darüber hinaus wird die angrenzende Kleingartenanlage zum Veranstaltungsort: Der 1930 gegründete Kleingärtnerverein KGV Buchhang lädt unter anderem zu Führungen durch die Anlage, Konzerten und moderierten Apfelweinproben ein.

Rund um das Lampionfest eröffnet ein umfangreiches Führungsprogramm ganz unterschiedliche Perspektiven auf den Bornheimer Hang. Menschen aus Architektur, Denkmalpflege, Stadtgeschichte und Nachbar:innenschaft richten den Blick auf die großstädtische Anlage der Siedlung, ihre Freiräume und Wohnformen, aber auch auf vermeintliche Kleinigkeiten und verborgene Geschichten. Die Führungen finden am Samstag, 5., und Sonntag, 6. September, statt und sind kostenlos. Eine vorherige Anmeldung wird empfohlen und ist unter lampionfeste-frankfurt.de möglich. 

Über den Bornheimer Hang
Der Bornheimer Hang entstand zwischen 1925 und 1930 und ist mit rund 1500 Wohnungen die größte Siedlung des Neuen Frankfurt. Anders als viele andere Siedlungen des Reformprogramms besitzt sie mit ihrer mehrgeschossigen Blockrandbebauung eine ausgesprochen großstädtische Anmutung. Zugleich prägen großzügige Grünflächen, Kleingärten und die heutige Rose-Schlösinger-Anlage den Übergang von der Stadt zur Landschaft. 

Über das Lampionfest
Das Lampionfest ist ein Projekt der Stadt Frankfurt am Main und wird vom Deutschen Architekturmuseum und Urban Media Project gemeinsam mit der jeweiligen Nachbar:innenschaft umgesetzt. Die Lampionfeste wurden im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Neues Frankfurt“ entwickelt und sollen nach historischem Vorbild die Idee des Nachbar:innenschaftsfests in den Siedlungen wieder aufleben lassen.

Das vollständige Programm mit allen Zeiten, Veranstaltungsorten und weiteren Informationen findet sich unter lampionfeste-frankfurt.de/feste/bornheimer-hang. Der Faltplan des Festes sowie die ausführliche Pressemitteilung stehen als PDF-Dokumente zum Download zur Verfügung: Programm-Faltplan zum Lampionfest